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Der Sommer In Den Bergen: 6 Französisch-schweizerische Stationen, Die Man Weit über Das Skifahren Hinaus Erleben Kann.

Der Sommer In Den Bergen: 6 Französisch-schweizerische Stationen, Die Man Weit über Das Skifahren Hinaus Erleben Kann.

Und wenn die Berge nicht mehr nur eine Wintersache wären? In den letzten drei Jahren haben 41 % der Franzosen dort im Sommer Zeit verbracht, also mehr als im Winter (30 %). Die Almen ersetzen die Pisten, Mountainbikes folgen auf Skier, und die hochgelegenen Dörfer verwandeln sich in kostbare Rückzugsorte der Frische, wenn die Ebene erstickt. Ein kleiner Überblick über sechs französisch-schweizerische Skigebiete, die weit über das Skifahren hinaus voll erlebbar sind, von der Haute-Savoie bis zum Wallis.

Châtel, das grenzüberschreitende Mountainbiking im Herzen der Portes du Soleil

Lassen Sie uns mit Châtel in Haute-Savoie beginnen. Im Winter ist der Ort das französische Tor zu den Portes du Soleil, diesem riesigen Skigebiet, das sich über zwei Länder erstreckt.

Im Sommer wird es zu einem der größten Mountainbike-Gelände Europas: 600 km Trails verbinden 12 Stationen in Frankreich und der Schweiz mit einem einzigen Ticket, einem renommierten Bikepark in Pré-la-Joux und Dutzenden von Routen für E-Mountainbikes. Man kann sagen, dass es besser ist, sein Gepäck am Fuß der Liftanlagen abzustellen. Dafür sollten Sie umgehend die besten Mietangebote in Châtel konsultieren, die oft praktischer (und wirtschaftlicher) sind als ein Hotelzimmer, sobald man mit der Familie reist.

Einige Sesselbahnen entfernt verdient auch der 100 % autofreie Ort Avoriaz einen Besuch, die Skier im Schrank verstaut.

Chamrousse, der Frischluftberg nur dreißig Minuten von Grenoble entfernt.

Wechsel der Kulisse in Isère. Chamrousse hat einen seltenen Vorteil: Es ist eines der nächstgelegenen Skigebiete zu einer großen Stadt, nur 30 Minuten von Grenoble (und 1h30 von Lyon) entfernt.

Man kann sogar mit dem Bus hinauf fahren, ohne Auto, was ein echter Pluspunkt für ein improvisiertes Wochenende ist. Auf einer Höhe zwischen 1400 und 2250 m fand hier die alpine Skiwettbewerbe der Olympischen Spiele 1968 statt, die berühmten drei Goldmedaillen von Jean-Claude Killy. Aber vor allem im Sommer überrascht es: Wanderwege zum Lac Achard und den Robertseen, eine riesige Zipline, eine Himalaya-Hängebrücke, ein Bikepark... und eine Höhe, die frische Luft garantiert, wenn das Thermometer unten verrückt spielt.

Zu beachten: Mehrere Hochgebirgsseen sind als sensible Naturräume eingestuft, in denen Baden und Biwakieren streng geregelt sind. Man bewundert, man tritt nicht drauf.

Val Cenis, frische Luft und authentische Dörfer gegenüber der Vanoise

Richtung Hochmaurienne in Savoyen. Val Cenis ist kein aus dem Boden gestampfter Ferienort, sondern die Vereinigung von charaktervollen Dörfern (Lanslebourg, Lanslevillard, Termignon) am Fuß des Mont-Cenis-Passes, nur einen Steinwurf von Italien entfernt.

Im Winter kann man auf 125 km Pisten Ski fahren, darunter die berühmte Escargot, die längste grüne Piste Europas mit ihren 10 km. Im Sommer verwandelt sich der mit Famille Plus ausgezeichnete Ort in einen riesigen Spielplatz vor den Toren des Nationalparks Vanoise: Wandern, Mountainbiken, Klettern, Ziplining, Schwimmen in den Seen und der Lac du Mont-Cenis im Hintergrund.

Ein kleiner kulinarischer Bonus: Man fährt gerne über den Pass nach Italien für einen echten Espresso (oder eine Pizza) zur Aperitivo-Zeit. Schwieriger, sich in so kurzer Entfernung mehr zu entfremden.

Orelle, das geheime Tor zu den 3 Tälern

Immer in der Maurienne, aber wir gewinnen an Höhe. Orelle, ein bescheidenes Dorf, das sich zwischen 880 und 1200 m erstreckt, verbirgt ein gut gehütetes Geheimnis: Es ist der diskreteste (und oft wirtschaftlichste) Zugang zum Gebiet der 3 Täler, dem größten der Welt mit seinen 600 km Pisten.

Dank neuer Seilbahnen, die zu den schnellsten in Frankreich gehören, erreicht man die legendäre Cime Caron, die über 3200 m hoch ist, in nur zwanzig Minuten vom Dorf aus.

Neuheit für den Sommer 2026: Diese Seilbahnen fahren täglich vom 4. Juli bis 30. August und bieten einen 360-Grad-Panorama-Blick auf die Alpen, ohne einen einzigen Ski anzuschnallen, bevor man zur Seite von Val Thorens oder Méribel wechselt. Wanderer und Mountainbiker erfreuen sich daran, mit einem Extra von Murmeltieren.

Nendaz und Veysonnaz, das Wallis auf der Seite der 4 Täler

Lass uns die Grenze überqueren, Kurs auf das Wallis in der Schweiz. Nendaz und Veysonnaz öffnen beide die Türen zu den 4 Tälern, dem größten Skigebiet der Schweiz (ca. 410 km Pisten rund um den Mont-Fort, auf 3330 m).

Nendaz, hübsch als das Land der Bisse bezeichnet, bietet fast 98 km Wanderwege entlang dieser alten Bewässerungskanäle, schattig und nahezu eben, perfekt für einen Familienausflug ohne Atemnot. Veysonnaz hingegen wacht über die mythische Piste des Bären, Schauplatz von etwa dreißig Weltcup-Rennen, und genießt einen nach Süden ausgerichteten Balkon über Sion.

Zwei menschenfreundliche, sonnige Dörfer, in denen man abends bereitwillig die Raclette gegen ein Glas Fendant auf der Terrasse eintauscht.

Standort oder Hotel: das Sommer-Match in den Bergen

Bleibt die eigentliche Frage: Wo schlafen? Für einen Urlaub in den Bergen überwiegt oft die Vermietung von Chalets oder Apartments gegenüber Hotels, und das nicht nur aus Preisgründen.
Hier ist warum:

  • Das Budget, zuerst. Bei mehreren Personen sinken die Kosten pro Person und Nacht buchstäblich. Vor Ort zu kochen (ein Picknick vor der Wanderung, ein Fondue am Abend) vermeidet die hohe Rechnung im Restaurant morgens, mittags und abends.
  • Der Platz und die Autonomie. Ein Chalet bietet separate Zimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche, einen Balkon... kurz gesagt, genug Raum zum Atmen, wenn man mit einer Gruppe oder mit Kindern reist, die nicht den gleichen Rhythmus wie Erwachsene haben.
  • Die zeitliche Freiheit. Kein Service zu festen Zeiten, man kommt von einem Ausflug zurück, wann man will, startet eine Waschmaschine, lässt nasse Sachen trocknen. Nichts ist nach einem langen Tag Mountainbiken besser.
  • Die Dauer des Aufenthalts. Bei einer Woche oder mehr vergrößert sich der Abstand zum Hotel noch weiter, besonders außerhalb der Hauptsaison.

Es ist kein Zufall, dass die Ferienwohnungsvermietung Jahr für Jahr in den Bergen deutlich zunimmt, während die Hotelbelegung stagniert.
Das Hotel hat natürlich seine Vorteile (Frühstücksservice, tägliche Reinigung, Spa) für einen kurzen Aufenthalt als Paar oder ein Wochenende ohne logistische Herausforderungen. Aber für einen echten Familienurlaub zwischen den französischen und walliser Alpen bleibt die Buchung über eine franco-schweizerische Agentur oft die klügste Wahl.

Hinweis

Einige Hinweise zur optimalen Vorbereitung Ihres Aufenthalts:

  • Bisse: ehemaliger Bewässerungskanal im Wallis. Die fast flachen Wege entlang dieser Kanäle gehören zu den schönsten Familienwanderungen der Schweiz.
  • Dorfstation: Station, die sich um ein echtes, ganzjährig bewohntes Dorf entwickelt hat, im Gegensatz zu den vollständig in Höhenlagen erbauten Ferienorten.
  • Höhenunterschied: Unterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt eines Gebiets oder einer Wanderung. Ein guter Indikator für den erforderlichen Aufwand.
  • Fußgängerlifte: Im Sommer öffnen die meisten großen Gebiete ihre Gondeln für Wanderer und Mountainbiker mit speziellen Tarifen (Multi Pass in den Portes du Soleil, Pass Altitude in den 4 Vallées, Aktivitätspass in Val Cenis).

Autor: Loïc
Copyright bild: Gralon IA
Auf Französisch: L'été à la montagne : 6 stations franco-suisses à vivre bien au-delà du ski
Auf Englisch: Summer in the mountains: 6 Franco-Swiss resorts to experience well beyond skiing.
Auf Spanisch: El verano en la montaña: 6 estaciones franco-suizas para disfrutar mucho más allá del esquí.
Auf Italienisch: L'estate in montagna: 6 stazioni franco-svizzere da vivere ben oltre lo sci.
Der Sherwood Forest in England: 5 Sehenswürdigkeiten zu besichtigen
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