Um einen älteren, allein lebenden Angehörigen abzusichern, gibt es drei herausragende Lösungen: den Alarmknopf, den automatischen Sturzdetektor und die mobile Teleassistenz. Die richtige Wahl hängt vom Autonomiegrad, den Lebensgewohnheiten und dem Risikoprofil der Person ab. Hier ist, wie man sich zurechtfindet.
Der Alarmknopf: einfach, effektiv, sofort.
In Frankreich stellen Stürze die häufigste Ursache für unfallbedingte Todesfälle bei Menschen über 65 Jahren dar, mit fast 450.000 Krankenhausaufenthalten pro Jahr, so Santé Publique France. Angesichts dieses Risikos sind die Alarmschalter oft der erste Reflex der Familien.
Das Prinzip ist einfach: Die Person trägt ein kleines Gerät am Handgelenk oder als Anhänger. Im Falle eines Problems drückt sie den Knopf, um mit einer rund um die Uhr verfügbaren Notrufzentrale verbunden zu werden. Es sind keine technischen Kenntnisse erforderlich.
Es gibt zwei Arten von Modellen:Die festen Modelle, die nur im Haushalt über eine stationäre Basis funktionierenDie mobilen Modelle, ausgestattet mit einem 4G-Chip, die überall, auch im Freien, verwendet werden können
Es ist die ideale Lösung für selbständige Senioren, die in ihrem Zuhause in aller Ruhe bleiben möchten.
Der automatische Sturzdetektor: ein schutz ohne handgriff
Im Gegensatz zur Alarmtaste erfordert der Sturzsensor keine Handlung seitens des Seniors: Er erkennt die charakteristischen Bewegungen eines Sturzes und löst automatisch einen Alarm aus. Dies ist ein wesentlicher Schutz, wenn die Person nach einem Bewusstseinsverlust beispielsweise nicht in der Lage wäre, einen Knopf zu drücken.
Diese Geräte liegen in Form eines Armbands oder eines verbundenen Anhängers vor. Sie werden in der Regel als Ergänzung zu einem Teleassistenzangebot angeboten.
Die Senioren-Teleassistenz: eine umfassende Lösung, um zu Hause zu bleiben.
Die Senioren-Teleassistance vereint all diese Geräte in einem kohärenten Dienst: Material, Abonnement für ein professionelles Alarmzentrum und persönliche Betreuung. Heute nutzen laut der DREES über 700.000 Menschen in Frankreich diesen Service. Es ist eine der umfassendsten Antworten auf die häusliche Pflege älterer Menschen.
Die Anbieter bieten in der Regel mehrere Modelle an: Festnetz-Teleassistance: für Senioren, die hauptsächlich zu Hause bleibenMobile Teleassistance mit GPS: für aktive Personen, die regelmäßig ausgehen Lösungen ohne Festnetzanschluss: geeignet für Wohnungen ohne traditionelle Telefonie
Unter den Akteuren der Branche gehört Europ Assistance La Téléassistance zu den nationalen Referenzen und bietet Lösungen für diese verschiedenen Seniorengruppen an.
Wie wählt man das richtige Gerät aus?
Einige Fragen helfen, die Wahl schnell zu orientieren:Geht die Person allein aus dem Haus?Hat sie Sturzvorgeschichte?Kann sie im Notfall einen Knopf drücken?Lebt sie in einer Wohnung mit oder ohne Festnetzanschluss?
Die Antworten werden zur am besten geeigneten Lösung führen: nur Notrufknopf, automatische Erkennung oder vollständige mobile Teleassistenz.
Handeln, bevor es zu spät ist.
Es gibt kein universelles System, sondern maßgeschneiderte Lösungen je nach Profil und Bedürfnissen jedes Seniors. Das Wichtigste ist, vorausschauend zu handeln: Ein Sicherheitsgerät einzurichten, bevor ein Vorfall eintritt, bedeutet, Ihrem Angehörigen und sich selbst dauerhafte Sicherheit zu bieten.